Montessori-Haus

Teterower Ring 34
12619 Berlin
Tel: (030) 56 10 171
E-Mail: Montehaus@gmx.de

Leitung: Sabine Küntzel

» Aktuelles / Informationen

Aktuelle Termine:

Sprechzeiten der Leitung
23.06.2017

Liebe zukünftige sowie frisch gebackene Eltern,

wir möchten mit Ihnen gemeinsam in den Dialog treten. Bei einem persönlichen Gespräch geben wir Informationen über unsere Kita und
bieten Einblicke in die pädagogische Ausrichtung des Hauses. Dafür laden wir Sie recht herzlich zu unserer Sprechstunde ein.

Diese findet donnerstags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu folgenden Terminen im Erdgeschoss statt.

- 14.09.17
- 28.09.17
- 05.10.17
- 26.10.17
- 09.11.17
- 23.11.17
- 07.12.17


Gern sind wir darüber hinaus Ansprechpartner rund um den Bereich Kita und stehen Fragestellungen ihrerseits offen gegenüber. Wir weisen darauf hin, dass eine Anmeldung für einen Betreuungsplatz erst nach der Geburt Ihres Kindes möglich ist. Dies können Sie ohne weiteres telefonisch oder per E-Mail nachholen.

Wir freuen uns, Sie im Montessorihaus begrüßen zu dürfen.

Sabine Küntzel
Kitaleitung


Aktuelles aus dem Montessorihaus
20.07.2017

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Großeltern und Interessierte,

für Ihre Planungssicherheit geben wir Ihnen eine kurze Übersicht zu kommenden Veranstaltungen für das Kitajahr 2017/2018.

Achtung! Ab 04.09.17 haben wir veränderte Öffnungszeiten, die Kita hat dann von 6.30 - 17.30 Uhr geöffnet.

21.07.17 haben wir einen Fortbildungstag, zu dem eine Betreuung in der Kita nicht möglich ist
14.08.17 - 01.09.17 sind wir in der Sommerpause

02.10.17 Brückentag - Kita geschlossen
27.04.18 Fachtag - alle Kitas geschlossen

Wir wünschen Ihnen eine schöne gemeinsame Zeit und erinnern an die rechtzeitige Anmeldung für eine benötigte Notbetreuung zu Schließzeiten. Um die eigene Planung zu sichern, bitten wir Sie dies 3 Monate vor dem Wunschtermin anzugeben.

Liebe Grüße im Sommer
das Montessoriteam


Das Montessorihaus befindet sich nahe dem Spree-Center in Kaulsdorf-Nord, unweit der Wuhle. Es ist Montag bis Freitag von 6.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In der Kita finden bis zu 120 Kinder im Alter von einem Jahr bis zu ihrem Schuleintritt einen Platz zum gemeinsamen Leben und Lernen. Sie treffen sich in vier altersgemischten Gruppen sowie einem Kleinkindbereich.

Pädagogen auf Augenhöhe der Kinder Pädagogen auf Augenhöhe der Kinder » mehr

„Was mir in der Kita gut gefällt: Dass die Erzieherinnen und Erzieher jedes einzelne Kind achten, genau beobachten und ihm die Impulse geben, die es für seine Entwicklung braucht. Einmal kam ich dazu, als Maximilian mit drei Kindern ein Spiel mit einem Hüpffrosch spielte. Die Erzieherin saß auf Augenhöhe mit den Kindern dabei. Ihr Blick und ihre Worte sagten ihnen: Ich sehe jeden von euch und ernsthaft ging sie auf ihr Spiel ein. Weil sie dicht dran war, folgten die Kinder gern ihrer Anregung für das weitere Spiel.

Die Erzieherinnen und Erzieher nehmen sich für jedes Kind Zeit und dadurch entdecken sie auch Unterschiede. Beim Malen nehmen sie wahr, wie mein Sohn den Pinsel hält und können ihn dadurch unterstützen, den nächsten Schritt zu gehen. Durch die Montessoriarbeit wird in dem Haus ein klarer Rhythmus vorgegeben. Die Räume sind nicht vollgestopft und zum Spielen gibt es nicht nur Lego und Puppen, sondern beispielsweise auch Schlösser und andere Gebrauchsgegenstände zum Erkunden. Die Kinder wissen, wo sie welches Material wegnehmen können und wo der Platz zum Forschen und wo der zum Lesen oder Toben ist. Das gibt ihnen die Ruhe und Sicherheit, aus sich heraus ihren Weg zu gehen. Jeden Morgen kommt uns jemand aus dem Team entgegen, beugt sich zu Maximilian und sagt ihm „Schön, dass du da bist“. Am Nachmittag kommt auch eine Erzieherin mit ihm aus dem Raum und teilt mir mit, was gut und was weniger gut geklappt hat. Das gibt mir einen Überblick über den Kita-Alltag und vermittelt mir das Gefühl: "Für Maximilian zu sorgen, ist unsere gemeinsame Aufgabe.“

Jana Ostrzinski, Mutter

Die Kinder werden von 19 Pädagogen/innen begleitet, die sich auf die fünf Bereiche im Haus verteilen. FSJler, BfD-leistende und Studierende verschiedener pädagogischer Fachrichtungen bereichern den Tagesablauf der Kinder und Praktikanten lernen in der Praxis, Kita-Alltag mit zu gestalten.

Das Team fand für sich in der Pädagogik von Maria Montessori die beste Möglichkeit, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten. Die spezifische Ausrichtung wird durch ein qualifiziertes pädagogisches Team gelebt. Dieses zeichnet sich durch 10 Pädagogen mit Montessoridiplom, vier Facherziehern für Integration, drei Fachkräfte für Sprache, einer Fachkraft mit dem Profil Medienbildung, sowie einer Kindheitspädagogin mit dem zusätzlichen Abschluss Ernährungsberaterin aus. Diese unterstützt unsere Küche auch bei der Erstellung von Speiseplänen.

Die Pädagogik von Maria Montessori im Alltag der Kita Die Pädagogik von Maria Montessori im Alltag der Kita » mehr

„Maria Montessori beschreibt in ihrer Pädagogik einen inneren Bauplan, nach dem sich jedes Kind entwickelt. Ihrer Auffassung nach, stellen alle Kinder sehr ähnliche Fragen an die Welt. Von den Erwachsenen brauchen sie nur die Begleitung, wenn sie sich auf Forschungsreise begeben. „Hilf mir, es selbst zu tun!“, lautet deshalb ihr Leitspruch, nach dem auch wir arbeiten. Wir stellen die Montessorimaterialien bereit, die den Kindern helfen, ihre Antworten zu finden. Für die ganz Kleinen gibt es beispielsweise Einsteckzylinder. Damit sehen die Kinder, was passt und was nicht passt. Ähnlich geht das mit Gläsern und Deckeln. Die Größeren können sich mit Perlenketten die Zahlen bis 1000 erschließen. Mit dem Buchstabenkasten lernen sie lesen und schreiben. Wir haben jedes Material nur einmal in unserer Kita und das ist uns wichtig. Wenn sich ein Kind mit dem Material beschäftigt, muss es sich nicht mit anderen vergleichen. Es erfährt keinen Frust, weil es vielleicht länger als ein anderes Kind braucht, ehe es für sich die Antwort herausgefunden hat. Vielmehr kann jedes Kind ganz einzigartig seinem Weg folgen. Zugleich werden die Kinder dadurch aufgefordert, sich untereinander abzustimmen: "Jetzt arbeite ich damit. Dann kannst du das Material haben." So erwerben sie soziale Verhaltensweisen.

Für jedes Kind führen wir einen Beobachtungsbogen und verfolgen so seine Entwicklung. Wir sehen, wo seine Interessen, Neigungen und besonderen Fähigkeiten liegen und welche Materialien wir ihm anbieten könnten, um es weiter zu fördern. Einmal im Halbjahr finden wir uns mit den Eltern zu einem Entwicklungsgespräch zusammen. Detailreich und genau, erzählen wir von den Kindern und überlegen gemeinsam, wie es weiter gehen könnte. Dabei geben wir den Eltern Anregungen und sind ebenso interessiert an dem, was sie uns über die Kinder berichten.

Sabine Küntzel, Leiterin der Einrichtung, Montessori-Pädagogin

Die Montessori-Pädagogik prägt den Alltag in der Kita. Der abwechslungsreiche Tagesablauf bietet den Kindern die Möglichkeit unterschiedliche Bedürfnisse zu befriedigen. In einer ruhigen Atmosphäre und einer sicheren Struktur gehen die Kinder den Dingen nach, die für sie im Fokus stehen. Wichtig ist dem Team, den Kindern vielfältige sinnliche Erfahrungen zum Lernen zu bieten und dafür die entsprechenden Materialien bereitzustellen.

Die Kinder folgen ihren Interessen und lernen dadurch Die Kinder folgen ihren Interessen und lernen dadurch » mehr

„Mich begeistert, wie mein Sohn Florian sich durch die Orientierung an der Montessori-pädagogik in der Kita die Welt erschließt. Eine Weile beschäftigte er sich mit dem Spindel-kasten, einer Kiste mit Holzstäbchen. Anderen Materialien legte und sortierte sie nach Farbe, Länge, Gewicht und bekam dabei eine Vorstellung von den verschiedenen Qualitäten der Dinge. Gerade interessiert er sich für den Buchstabenkasten, legte Namen und Worte und brachte sich selbst mit fünf Jahren das Lesen bei.

Die Dinge leiten ihn an und geben ihm die Rückmeldung, ob er auf dem richtigen Weg ist. Nie ist ihm dabei langweilig. Im Rhythmus des Tages und unter der Vielzahl von Materialien im Regal findet er immer etwas Neues, was ihn anregt. Dabei ermutigt ihn die Rückmeldung der Erzieherinnen und Erzieher, selbstbewusst seinen Impulsen zu folgen. Den Pädagogen ist es wichtig, die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern und bei ihnen zugleich eine Verantwortlichkeit für die Dinge zu wecken. Also bringen die Kinder das Material wieder an den Platz, damit die anderen sie nutzen können. Bei meinem Sohn bemerke ich, dass er sich bemüht, seine Sache gut zu machen. Er ist stolz auf seine „Arbeit“ in der Kita und gern hilft er den Kleinen bei Dingen weiter, die er schon gut kann. Ich bin sicher, sein Leben lang wird er auf die sinnlichen und auch sozialen Erfahrungen bauen, die er beim im Spiel in der Kita erwarb."

Simone Riemer, Mutter

Die Pädagogen/innen konzentrieren sich in ihrem Tun darauf, die Kinder vor allem zu beobachten und nur dann in das Geschehen einzugreifen, wenn Unterstützung gebraucht wird. Eine klare, strukturierte Raumgestaltung unterstützt dieses pädagogische Anliegen.

Wie Räume zu Kindern sprechen Wie Räume zu Kindern sprechen » mehr

„Wir gehen davon aus: Auch Räume sind Erzieher für Kinder. So wie sie eingerichtet sind, geben sie den Kindern klare Botschaften. Der Arbeitsraum lädt durch seine Übersicht und ansprechende Darbietung der Materialien die Kinder zur Selbstaktivität ein. Ab neun Uhr morgens beschäftigen sich die Kinder hier für etwa eine halbe Stunde mit den Dingen, die sie gerade besonders interessieren.

Unsere Räume sind klar strukturiert, hell, vorwiegend weiß gestrichen. Nichts ist überladen. Wir sind davon überzeugt, dieses "Weniger ist mehr" ermöglicht ein sehr intensives Lernen. An den Kindern erleben wir, sie nutzen diese Zeit sehr bewusst."

Sabine Küntzel, Leiterin der Einrichtung, Montessori-Pädagogin

Der Kita-Garten ist ideal zum Erkunden, Toben, Forschen und Spielen in der Natur. Dort finden die Kinder keine fertige Spiellandschaft vor, sondern ein Areal, das sie auch selbst verändern können. Wenn sie auf Anhöhen klettern, können sie ihren Mut erproben, eine neue Perspektive einnehmen, balancieren und sich anschließend in einer riesigen Schaukel gemeinsam mit anderen durch die Lüfte bewegen. Die Gartenlandschaft wurde 2014 durch zwei Kleinkindbereiche, einen Wasserspielplatz, ein Fühlmandala sowie eine Balancierstrecke bereichert. Ein vielfältiges Angebot ermöglicht den Kindern, sich die Welt mit allen Sinnen zu erschließen.

Garten regt zum Bewegen an Garten regt zum Bewegen an » mehr

Zu der Kita gehört ein großer, offener Garten, den das Montessorihaus zusammen mit der Kita Baumelbaum nutzt. Beteiligte Kinder und deren Eltern planten mit den Pädagogen diese eigene hüglige Spiel-und Erlebnislandschaft, zu der Treppen und verschiedene Ebenen, Hängebrücken und Baumstämme zum Balancieren sowie Schaukeln und Rutschen gehören. Die Kinder wünschten sich eine Renntrasse durch den Garten, auf der sie mit Rollern und anderen Fahrzeugen rasen können.

Zwischen Hügeln und Sträuchern befindet sich ein großer Sandkasten. Vor allem bietet der Garten aber viele Möglichkeiten, sich zu verstecken und zu kriechen. Deshalb wurden auf dem Gelände verschiedene Nischen und Ecken angelegt. Die Kinder lieben es z. B. durch die Tunnelröhre zu kriechen und auf diese Weise kurzzeitig aus dem Blickfeld der Pädagogen zu verschwinden.“

Manuela Sallat, Facherzieherin für Montessoripädagogik sowie Fachprofil Medienbildung

Die Kita arbeitet verbindlich mit den Grundschulen an der Wuhle und der Bücherwurmgrundschule zusammen. Kinder und Pädagogen besuchen einander und bereiten durch die Begegnungen gemeinsam einen freudvollen Übergang von einer Institution zu der anderen vor.

Zusätzliche Angebote:
Ein Sporttherapeut unterstützt durch seine Angebote die Bewegungsentwicklung der Kinder. Einmal in der Woche lädt er die Kinder und zweimal wöchentlich Eltern und Kindern gemeinsam zum Sporttreiben ein. Jährlich findet eine Kita-Fahrt ins Brandenburger Umland statt.

Sabine Küntzel über die Besonderheiten ihrer Kita:
„Ich bin immer wieder fasziniert über die enorme Konzentration, das Ganz-bei-der-Sache-Sein der Kinder, wenn sie mit einem selbst gewählten Material arbeiten. Es ist nicht nur die betriebsame Stille, die den Raum dadurch erfüllt. Es ist auch das sichtbare Leuchten in einem Gesicht, wenn das Kind vollbracht hat, was es sich selbst vorgenommen hatte. Für mich ist das eine Bestätigung: Die pädagogische Haltung „Hilf mir, es selbst zu tun!“, die wir im Sinne von Maria Montessori für uns fanden, sorgt für selbstbewusste, glückliche Kinder."