Kita Baumelbaum

Teterower Ring 36
12619 Berlin
Tel: (030) 5 61 61 05
Fax: (030) 55158040
E-Mail: baumelbaum@kita-dialog.de

Leitungsteam: Sabine Wahl, Ines Petroll

Die Kita Baumelbaum wurde im Jahr 2011 mit Mitteln des EFRE und des Landes Berlin im Rahmen des UEP II energetisch saniert.

» Aktuelles / Informationen

Aktuelle Termine:

Es sind derzeitig keine Termine für diese Kita vorhanden.


Die Kita „Baumelbaum“ befindet sich nahe dem Spree-Center in Kaulsdorf-Nord, unweit der Wuhle.
Sie wurde im Jahr 2011 mit Mitteln des EFRE und des Landes Berlin im Rahmen des UEP II energetisch saniert und hat seitdem auch einen barrierefreien Zugang.
Die Kita öffnet derzeit von Montag bis Freitag in der Zeit von 6.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
In der Kita leben 120 Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt in drei Bereichen zusammen, einem für die Jüngsten und zwei offenen Bereichen.

Der Übergang von der vertrauten familiären Geborgenheit in eine Kita mit all ihren Herausforderungen, Angeboten und Möglichkeiten ist ein großer Schritt für die Kinder und ihre Familien. Damit Kinder und Eltern vertrauensvoll und zuversichtlich das Neue und Spannende in der Kita nutzen und genießen können ist die gemeinsam gestaltete ganz individuelle Eingewöhnung für alle Beteiligten von entscheidender Bedeutung. Das heißt für uns, diese intensive Zeit mit den Familien zu beraten, uns mit ihnen über Besonderheiten, Gewohnheiten usw. aus zu tauschen und die Kinder gemeinsam mit ihnen zu begleiten. Dabei können die Eltern das Pädagogen Team und den Kitaalltag wahrnehmen, erste Kontakte zu anderen Familien aufnehmen und das „Ankommen“ ihres Kindes beobachten und unterstützen. Benötigen die Kinder weitere Anreize zum Erkunden und Ausprobieren wechseln sie mit etwa zwei Jahren vom Kleinkindbereich in den offenen Bereich. Die neuen Herausforderungen liegen dann auch in den größeren Entscheidungsmöglichkeiten der Kinder, der heraus fordernden Vielfalt der Materialien und Angebote und den Erfahrungsmöglichkeiten im Zusammenleben mit verschiedenen jüngeren und älteren Kindern und Erwachsenen.
Bei diesem Wechsel innerhalb unseres Hauses von den „ Kleinen“ zu den „Großen“ werden die Kinder von einer vertrauten Pädagogin ca. 14 Tage begleitet.

Pädagogisches Handeln

Die Grundlage für die pädagogische Arbeit in der Kita ist das „Berliner Bildungsprogramm“, das Kinder als aktive Lerner und selbstbewusst beteiligte Gestalter ihres Lebens beschreibt. Entsprechend ist es dem Team der Kita „Baumelbaum“ besonders wichtig, dass sich die Kinder wohlfühlen, sie ihrer Entdeckerlust nachgehen und einen interessanten, fröhlichen und einander zugewandten Alltag erleben können. Die Kinder entscheiden selbst, in welchen Räumen sie innerhalb ihres Bereiches spielen und lernen wollen und sie sind aufgefordert, sich aktiv bei der Gestaltung des Kita-Alltags und ihrer Umgebung einzubringen. Die pädagogischen Fachkräfte gehen davon aus: Selbständig planen, auswählen, entscheiden und handeln macht Kinder stolz und stark.

Welche Fachkräfte sind hier tätig?

Die 120 Kinder werden von ca. 20 pädagogischen Fachkräften in ihrer Entwicklung begleitet. Unter ihnen sind zwei Spezialist*innen für Psychomotorik, fünf Mitarbeiter*innen haben sich zu „Kneipp- Gesundheitspädagog*innen qualifiziert. Außerdem arbeiten in der Kita fünf Facherzieher*innen für Integration, eine Facherzieherin für Kleinstkindpädagogik, eine Facherzieherin für Sprachentwicklungsförderung, vier Mentor*innen sowie eine Erzieherin mit einer Yogaausbildung für Kinder. Mit ihrem Fachkenntnissen, ihrem Engagement und ihren Erfahrungen koordinieren sie die fachspezifischen Bedarfe und Angebote im Team. Regelmäßig begleiten die Pädagogen der Kita Mitarbeiter in Ausbildung und Praktikanten in der praktischen Berufstätigkeit. Das fachliche Spektrum, die Vielfalt und Erfüllung in der pädagogischen Tätigkeit zu vermitteln, ist dem Team Herzensangelegenheit.

Räume erziehen mit

Helle großzügige Räume ermöglichen den Kindern verschiedene sinnliche Erfahrungen. Die Kinder können sich mit unterschiedlichsten, sie aktuell bewegenden Themen auseinander setzen. Anregendes Material weckt ihre Neugier und lädt zum Spielen, Erkunden und Staunen ein. Sie haben Möglichkeiten zum Bauen und Konstruieren, Experimentieren, sich in Bücher zu vertiefen, mit weiteren Medien Erfahrungen zu machen, sich zu bewegen, zu malen, zu basteln, zu werkeln, sich zu verkleiden und in verschiedene Rollen zu schlüpfen, Musik zu hören und selbst zu machen. Gleichzeitig gibt es Rückzugsmöglichkeiten, um den Kindern Ruhe und Entspannung zu ermöglichen. Kinder und Pädagogen bringen bei der Planung und Gestaltung der Räume ihre Ideen und Wünsche ein.
So gibt es jetzt im ganzen Haus von einer Tischlerfirma extra für die Bedarfe der Kinder gefertigtes Mobiliar. Dieses ermöglicht den Kindern selbstbestimmt die Räume so zu verändern, wie es ihren aktuellen Wünschen und Interessen entspricht. Die Pädagogen begleiten die Kinder tagtäglich auf ihren „Lernreisen“ und entdecken mit ihnen gemeinsam Neues, ergründen gemeinsam aufkommende Fragen und lernen ebenso mit viel Freude dazu wie die Mädchen und Jungen.

Gesund leben in der Kita

Seit 2009 ist die Kita vom Bezirk Marzahn-Hellersdorf zertifizierte „Bewegungsfreundliche Kita“
Der Focus der pädagogischen Fachkräfte liegt besonders auf der Förderung der Bewegungsfreude, Bewegungsfähigkeit, Geschicklichkeit sowie dem sozialen Miteinander von Kindern und Erwachsenen.
Die Kinder werden durch ausreichend Platz und Bewegungsfreiheit zum Laufen, Springen, Klettern, Rutschen, Drehen, Schaukeln und anderen Bewegungen herausgefordert und auch die Erwachsenen haben Spaß daran, es den Kindern gleich zu tun. Die Kinder können dabei Mut, Ausdauer und Vertrauen in ihr eigenes Können entwickeln. Das sind Einstellungen und Verhaltensweisen, die sie ihr weiteres Leben prägen werden. Das Spiel im Freien wird den Kindern bei jedem Wetter ermöglicht – im großen Garten hinter dem Haus oder einmal wöchentlich am „Naturtag“ im nahe gelegenen Wuhletal.

Spielen und Experimentieren im Kita – Garten

Der große Kita-Garten lädt zum Erleben der Natur, zum Stromern, Toben, Forschen und Spielen mit Naturmaterial ein.
Der Garten wurde in einem gemeinsamen Projekt nach den Wünschen der Kinder, Eltern und Kolleg*innen umgestaltet. Jetzt finden die Kinder eine modulierte Landschaft vor, die zu verschiedenen Bewegungsaktivitäten und Spielen anregt, auch vielfältigen Rückzug bietet. Es gibt u.a. einen Spielbereich für die Jüngsten, eine Bühne, ein Trampolin. Besonders frequentiert ist der Wasserspielplatz.

weiterlesen: Unseren Garten genießen – mehr

„Unseren großen Garten nutzen, wir zusammen mit dem Montessorihaus. Die hüglige Spiel-und Erlebnislandschaft, zu der Treppen und verschiedene Ebenen, Hängebrücken und Baumstämme zum Balancieren gehören, sowie eine Rennstrecke durch den Garten für Roller und Flitzer, haben wir mit Kindern, Eltern sowie Pädagogen und Pädagoginnen geplant. In unserem Garten finden die Einjährigen ebenso Bewegungsanregung wie die Sechsjährigen. Zwischen Hügeln und Sträuchern befinden sich an verschiedenen Stellen Sandkästen zum Buddeln und Bauen. Der Garten bietet auch viele Möglichkeiten, sich zu verstecken und zu kriechen, denn für Kinder ist es wichtig, sich unbeobachtet von uns Erwachsenen, erproben zu können. Viele Kinder lieben es, z. B. durch die Tunnelröhre zu kriechen und so kurzzeitig aus dem Blickfeld der Pädagoginnen und Pädagogen zu verschwinden.

Das Team der Kita „Baumelbaum"

Kinder lieben die Bewegung im Wasser

Im Kleinstkindbereich erkunden sie schon mit Neugier und Begeisterung das nasse Element in der Badelandschaft der Kita, drehen dort an verschiedenen Wasserhähnen, Gießen und Schütten mit Formen und Bechern, experimentieren mit Schaum und Farben. Und wenn sie dann größer sind besuchen einmal wöchentlich ca. 10 Kinder der offenen Bereiche die Schwimmhalle „Kaulsdorf Nord“. Seit 2015 nutzen die pädagogischen Fachkräfte auch einzelne Elemente aus der Kneipp-Gesundheitslehre im pädagogischen Alltag.

Die fünf Säulen der Gesundheitslehre von Sebastian Kneipp spiegeln in vielen Elementen die aktuelle bewegungsfreundliche Arbeit wider. Dazu gehören:

  • Balance
  • Gesunde Ernährung
  • Heilkräuter
  • Bewegung
  • Wasseranwendungen

Kneipp‘sche Wasseranwendungen wie Arm- und Kniegüsse, Wassertreten sind fester Bestandteil der bewegungsfreundlichen Angebote geworden.

weiterlesen: Lernen durch Bewegung – mehr

Ich mag es, dass in unserem Haus alle Räume allein schon durch ihre Ausstattung zum Tasten und Erproben einladen. Für mich gehört die Kletterwand dazu ebenso wie die Podeste oder Hochebenen in den Räumen, das Bohnenbad, die Badelandschaft und die Waschrinnen für Spiele und Erkundungen rund um’s Wasser. Immer wieder können die Kinder in ihrem Spiel sehr verschiedene sinnliche Erfahrungen machen. Dabei erforscht jedes Kind auf seine Weise und in seinem Tempo, was es gerade spannend findet und für es selbst an der Reihe ist. Als pädagogische Fachkraft weiß ich: diese sinnlich-körperlichen Reize stimulieren die Hirnentwicklung und sind die Grundlage für das Lernen ein Leben lang. Wir als Pädagog*innen nehmen uns Zeit, die Kinder zu beobachten, zu ermuntern und zu unterstützen und durch neue Impulse heraus zu fordern.

Ines Kirsch – Pädagogin, Facherzieherin für Integration, Facherzieherin für Psychomotorik, Kneipp-Gesundheitspädagogin

Gesunde Ernährung

Für eine gute Entwicklung brauchen Kinder auch eine ausgewogene, gesunde und wohlschmeckende Ernährung. Frühstück, Mittagessen und Vesper werden in der eigenen Küche aus vorwiegend saisonalen Produkten frisch zubereitet. In den Gruppenräumen als auch im Garten stehen ganztägig ungesüßter Tee und Wasser zur Verfügung, von dem alle sich selbst bedienen können.
Die Mahlzeiten sind ernährungsphysiologisch aufeinander abgestimmt. Der Träger hat eigene Standards nach den Richtlinien für eine optimale Mischkost entwickelt Was es zu den einzelnen Mahlzeiten gibt, erkunden Kinder und Eltern jeden Morgen am „anfassbaren“ Speiseplan im Eingangsbereich der Kita.
Großen Wert wird in der Kita auf anregenden Austausch rund um das, was auf den Tisch kommt und woher, gelegt. Kinder bedienen sich bei den Mahlzeiten selbst und entscheiden, was und wie viel sie essen wollen und genießen das Essen in der Gemeinschaft.

Im Rahmen des Küchenumbaus ist ein Multifunktionsraum entstanden, der nicht nur für das Essen in unmittelbarer Nähe der Küche genutzt werden soll. Durch ein großes Fenster eröffnen sich Möglichkeiten für Kontakte und Beobachtungen beim Arbeitsprozess der Küche. Auch eigene Aktivitäten der Kinder beim Zubereiten von Essen und bei der Ernährungsbildung sind geplant.

Wir finden gut, dass wir alle so verschieden sind

Jeder Mensch ist einzigartig, damit auch verschieden von anderen. Die Kinder und Eltern leben in unterschiedlichen sozialen und familiären Gemeinschaften oder unterschiedlichen Kulturen. Jeder Lebensweg verläuft anders. Diese individuelle Vielfalt wollen wir achten und bestärken. Chancengleichheit und gemeinsames Aufwachsen sind uns selbstverständlich. Für das gute Gelingen dieses Miteinanders helfen uns auch die speziellen, fachlichen Kompetenzen der Facherzieher für Integration.

weiterlesen: Inklusion » mehr

Jedes Kind ist besonders Mit meinen Kindern besuchen sehr verschiedene Kinder die Kita "Baumelbaum" und ich erlebe das Thema „Inklusion“ als eine herausfordernde Aufgabe: Die Fachkräfte wollen allen Kindern gerecht werden. Manchmal heißt das aber auch, auf Kinder einzugehen, die schwieriges Verhalten zeigen, in ihrer Entwicklung langsamer oder beeinträchtigt sind. In der Kita sehe ich ganz deutlich: Jedes Kind hat seine individuellen Besonderheiten. Manche können bestimmte Dinge besser als andere, dafür haben sie in anderen Bereichen Schwierigkeiten. Darüber hinaus bringt jedes Kind einen anderen Hintergrund mit. So unterscheiden sich u.a. die Sprache, Kultur, Religion, soziale Herkunft oder auch die gelebte Familienform. Diese Verschiedenheit ist normal und bereichert das (Kita-)Leben. Jedes Kind darf teilhaben und erleben, dass es gut ist, so wie es ist und von der Gemeinschaft respektiert und geschätzt wird, obwohl oder gerade weil es so ist, wie es ist. Kinder lernen schnell, mit welchem Kind sie wie umgehen können, mit welchem Kind man prima basteln, Versteck spielen oder umfangreiche Straßennetze bauen kann, aber auch, dass manche Kinder anders reagieren oder agieren – und das hängt nicht davon ab, ob sie behindert sind oder nicht. Jene Kinder, die besondere Bedürfnisse und/oder einen Integrationsstatus haben, werden zusätzlich von speziell ausgebildeten Facherzieherinnen für Integration begleitet und unterstützt. Von deren wichtigen Impulsen für den Alltag profitieren alle Beteiligten... Gemeinsam mit den Eltern und mitunter auch mit weiteren (therapeutischen) Fachkräften werden individuelle Pläne erstellt und immer wieder an die aktuellen Bedürfnisse angepasst. Diese werden dann von dem gesamten Team umgesetzt. Die Pädagogen unterstützen alle Kinder darin, sowohl ihre Stärken auszubauen als auch ihre Schwächen auszugleichen bzw. besser mit ihnen umgehen zu können.

Yvonne Jung

Die Zusammenarbeit mit den Eltern

Familien der Kinder sind die wichtigsten Partner der Pädagogen/innen. Der Dialog miteinander ist eine Grundvoraussetzung für unsere pädagogische Arbeit. Schon vor der Aufnahme erhalten die Familien die Möglichkeit, sich über das Leben in der Kita ein Bild zu verschaffen. Nach abgeschlossener Eingewöhnungszeit reflektieren die Pädagogen/innen gemeinsam mit den Eltern diese Zeit. Hierbei tauschen sie sich darüber aus, wie die Kinder den Übergang von der Familie in die Kita gemeistert haben. In den später folgenden Entwicklungsgesprächen berichten die Pädagogen/innen von den Stärken und Kompetenzen der Kinder und fragen, welche Interessen und Besonderheiten die Eltern zu Hause wahrnehmen. Beide Seiten vereinbaren, wie sie die Entwicklung der Mädchen und Jungen weiter unterstützen können.
Ein gutes Zusammenwirken mit den Eltern entwickelt sich auch über Elternnachmittage, Elterncafes und Familienausflüge. Viele Eltern beteiligen sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der einzelnen Veranstaltungen, wie dem traditionellen Laternenumzug mit dem Fanfarenzug Marzahn, dem Familiensportfest, der Teilnahme am Firmenlauf und dem großen Sommerfest.
In diesem vertrauensvollen Miteinander ist es oft leichter Dinge zu besprechen, die Eltern bewegen oder was sie sich für ihr Kind vorstellen oder man kann gemeinsam überlegen, wie eventuelle Schwierigkeiten überwunden werden können.
Regelmäßig treffen und beraten sich auch die Elternvertreter mit den Pädagogen/innen aus jedem Bereich und der Kitaleitung in der Elternvertreterversammlung, um Informationen weiterzugeben, Feste zu planen und vorzubereiten.
Die Eltern werden jedoch ebenso in neue Vorhaben der Kita einbezogen, überlegen mit und beteiligen sich an der Umsetzung.
So erfahren die Eltern auf unkomplizierte Weise vieles über die pädagogische Arbeit, Ansprüche und Ziele des Pädagogenteams und lernen sich gegenseitig immer besser kennen.
Im Zusammenwirken mit den Eltern entstanden auch ein Kräutergarten und ein Sinnespfad und es wurden Beerensträucher zum Naschen gepflanzt.

Sprechzeiten

Jeden 1. Donnerstag im Monat 16.00 bis 17.30 Uhr
Dem Kita-Team und den Eltern ist es sehr wichtig, aktuellen Gesprächsbedarf, Ideen, Nachfragen und Probleme zeitnah zu besprechen. Es gehört zur Kultur der Kita, dafür wertschätzend und offen den Kontakt zum betreffenden Ansprechpartner aufzunehmen.