AbenteuerWelt

Kita AbenteuerWelt
Schulze-Boysen-Str. 22-24
10365 Berlin
Tel: (030) 55 48 93 15
E-Mail: kita-schulze-boysen@versanet.de

Leitungsteam: Annette Pfauder, Ute Neumann

» Aktuelles / Informationen

Aktuelle Termine:

Vormerkliste für 2018
07.07.2017

Ab sofort vergeben wir telefonisch Termine zur Aufnahme auf die Vormerkliste für das Kitajahr 18/19.

Das Neueste aus der Kita:

Sommerschließzeit
Vom 24.07. - 11.08.2017 bleibt unsere Kita geschlossen.
Wir wünschen allen Kindern, Eltern und Großeltern eine schöne Ferienzeit.


+++ Sprechzeiten +++
jeden 1. und 3. Donnerstag von 14:30 - 17:00Uhr

Wichtige Information für Eltern:

Für alle Eltern und Kinder findet unser Elterngarten von 9:00 - 10:30 Uhr statt.
Hier haben Sie dann die Möglichkeit, unsere Kita kennen zu lernen, wichtige Informationen zu erhalten und erste Kontakte zu knüpfen.

Die Kita AbenteuerWelt befindet sich in Lichtenberg, südlich der Frankfurter Allee, nahe der U-Bahnstation Magdalenenstraße. Sie ist täglich von 6 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Hier gibt es Platz für bis zu 200 Kinder im Alter von wenigen Wochen bis zum Schuleintritt. Am frühen Morgen treffen sich die Kinder aller Altersgruppen im 170 qm großen „Zentrum“ des Hauses, einem hellen, freundlichen multifunktionalen Raum mit Sportboden und Kletterwand. Hier besteht die Möglichkeit für Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam zu spielen, zu toben und fröhlich zu sein. So beginnt der Tag als ein offenes und bereichsübergreifendes Miteinander, welches im Alltagsgeschehen weitergeführt wird.

Für die Jüngsten sind in zwei Baby-Kleinkind-Bereichen jeweils drei Erzieherinnen da und ermöglichen ihnen einen harmonischen Wechsel von Ruhe und Bewegung über den Tag.

Räume für die Jüngsten Räume für die Jüngsten » mehr

„Die Räume der Baby-Kleinkind-Gruppen sind so eingerichtet, dass den Kleinsten vielfältige Sinneswahrnehmungen ermöglicht werden. Am Boden liegen verschieden strukturierte Beläge, über die sie rutschen und rollen können. Es gibt Stangen, an denen man sich halten und Gegenstände, die man schieben, ertasten und fühlen kann. Kisten und Körbe motivieren zum Hineinklettern, Stapeln, Ein- und Ausräumen. An vielen Stellen befinden sich Spiegel, die helfen, sich selbst zu betrachten und zu erkennen. Alle Spielmaterialien sind gut sichtbar, erreichbar und ermöglichen vielfältige Erfahrungen.

Es gibt jeweils einen Raum der Ruhe und Entspannung, wenn sich ein Kind zurückziehen möchte. Je nach Entwicklungsstand und in Absprache mit den Eltern wechseln die Kinder etwa mit zwei Jahren in einen offenen Bereich der Kita. Dort bekommen sie neue Impulse und Herausforderungen für ihre Entwicklung.“

Die zwei bis sechsjährigen erleben in fünf altersgemischten Bereichen ihren Tag. Die Kinder bestimmen selbst, wie sie ihn verbringen wollen und finden in ihren Räumen vielfältige Möglichkeiten ihren Interessen zu folgen. Eigenständig entscheiden sie, ob sie bauen, malen und basteln, Theater spielen oder Bücher anschauen, sie experimentieren, die Natur erkunden oder sich zurückziehen wollen, mit wem sie das tun und welche Erzieherin oder welchen Erzieher sie dazu an ihrer Seite wünschen.

Alle Bereiche bieten Platz und Material

  • für kreatives Tätigsein
  • zum Forschen, Experimentieren und Handwerken
  • zum Bauen und Konstruieren
  • für Puppen und Rollenspiele
  • zum gemeinsamen Essen
  • zum Ausruhen, Schlafen, Kuscheln
  • für sich allein sein

Im Atelier des Hauses finden die Kinder Staffeleien, Spiegel mit Maltischen daneben, eine Werkbank und eine Vielzahl von Materialien, die zu kreativem Tätigsein einladen.

Unsere Pädagogen begleiten 35 Mädchen und Jungen in diesen Bereichen. Sie selbst können sich durch diese offene, an den Lernprozessen der Kinder orientierte Arbeit mit ihren besonderen Stärken und Kompetenzen einbringen und gemeinsam mit den Kindern lernen.

Die Welt ist in Bewegung – unsere Kita auch Die Welt ist in Bewegung – unsere Kita auch » mehr

„Der Name der Kita „Abenteuerwelt“ entspricht unserer Auffassung, dass das Leben ein Abenteuer und die Welt in Bewegung ist. In unserem Haus gibt es für die Kinder immer etwas Spannendes zu entdecken und Neues zu erleben. Sie sammeln Erfahrungen und erschließen sich dadurch die Welt. Nicht anders geht es uns Erzieherinnen und Erziehern. Auch für uns ist die Kita ständig in Veränderung, in Bewegung. Wer unsere Kita vor zehn Jahren kennenlernte, wird sie nicht wiedererkennen.

Sowohl räumlich, als auch inhaltlich haben sich viele Prozesse vollzogen. Regelmäßig sitzen wir im Team zusammen und schauen, wie wir den Kindern mit ihren unterschiedlichen Interessen noch besser gerecht werden können. Wir setzen uns mit neuen Erkenntnissen aus der Pädagogik und Kindheitsforschung auseinander und überlegen, was das für unsere Arbeit bedeutet. Heute wissen wir: Ein Kind kann sich nur selbst bilden, wir als Erzieherinnen und Erzieher müssen die Umwelt dafür schaffen und Anregungen geben. Also bilden wir uns entsprechend weiter, beraten uns im Team. Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten heißt, ständig im Fluss zu sein und unsere wichtigsten Partner sind dabei die Eltern, die wir einladen, mit uns über ihr Kind, wie unsere Arbeit im Gespräch zu sein. Auch die Impulse der Eltern nutzen wir, uns als Team weiterzuentwickeln.“

Das Team der Kita ist mit 27 berufserfahrenen und jungen Erziehern/innen gut gemischt. Sieben Pädagogen absolvierten eine Hoch- bzw. Fachhochschulausbildung, fünf weitere sind Facherzieherinnen für Integration, zwei Erzieherinnen sind besonders für die Sprachförderung der Kinder qualifiziert, eine weitere ist Spezialistin für Psychomotorik. Drei Erzieherinnen haben sich weitergebildet, Yoga an Kinder zu vermitteln.

Durch die Zusammenarbeit im Team kommen diese vielfältigen Kompetenzen des Einzelnen allen zugute. Fünf technische Mitarbeiter unterstützen mit der Zubereitung der Mahlzeiten sowie der Sorge um Ordnung und Sauberkeit im Haus die pädagogische Arbeit.

„LEBEN IST BEWEGUNG“ ist Prinzip des pädagogischen Handelns in der Kita. Die Erzieherinnen und Erzieher sehen in der Bewegung den Motor der kindlichen Entwicklung. Durch Bewegung lernen die Kinder nicht nur Greifen, Laufen, Sprechen, sondern auch die Welt zu verstehen. Ob einen Dschungelraum zum Klettern und Verstecken oder einen Bewegungsraum mit Materialien zum Ertasten und Geräten, die den Gleichgewichtsinn trainieren – jeder Bereich hat seine besonderen Gegebenheiten und extra Räume, die die Kinder herausfordern, sich zu bewegen. Podeste, Spiellandschaften, unterschiedliche Ebenen sowie Rückzugsmöglichkeiten laden zum Toben und sich Erproben ebenso ein wie zum Ausruhen, Kuscheln oder Entspannen. Auch der 5000 qm große Garten der Kita animiert zu lustvoller Bewegung. In einem großen Projekt haben wir gemeinsam mit einer Landschaftsarchitektin, den Kindern, Eltern und unserem Team den Garten geplant und konnten unsere Ideen und Wünsche einbringen. Entsanden ist kein Spielplatz sondern Bildungsräume für unsere Kinder - ein Garten(T)raum für vielseitige Erlebnisse.

Garten(T)raum Garten(T)raum Garten(T)raum

Am 13.11.2015 haben wir den ersten Bauabschnitt beendet und diesen feierlich eröffnet

Sich etwas (zu)trauen und eine neue Perspektive gewinnen Sich etwas (zu)trauen und eine neue Perspektive gewinnen » mehr

„Uns ist es wichtig, den Kindern Freiräume für Bewegung zu öffnen. So klein die Kinder auch sind, vollziehen sich die Bildungsprozesse in dem sie laufen, rennen, klettern, rutschen, springen, balancieren und durch die Sinneserfahrungen, die sie dabei machen. Es ist ein wichtiger Schritt, wenn ein Mädchen oder ein Junge sich mit zwei Jahren vielleicht zum ersten Mal wagt, die Leiter zu unserer Burgenlandschaft hinaufzusteigen. Da geht es um Mut und die Überwindung der Angst.

Trau ich mich weiter zu gehen, wenn ich mich unsicher fühle und sich vor mir dann auch noch eine Ebene auftut, bei der ich nur über verwobene Seile schreiten kann? Was entdecke ich aus der anderen Position und welchen anderen Blick gewinne ich von oben auf den Raum? Spornen mich die anderen Kinder an oder bin ich ihnen ein Beispiel? Höre ich die Ermutigung der Erzieherin und bitte ich um Hilfe, wenn ich sie brauche? All dies sind wichtige Lernerfahrungen für die Kinder, durch die sie sich selbst und ihre Körperkräfte und ihr Umfeld erfahren und dazu haben sie den ganzen Kita-Alltag über Gelegenheit. Darüber hinaus nutzt jeder Bereich den großen Bewegungsraum für gezielte Angebote. Da bauen wir die Bank zum Rutschen für die Kleinen und Balancieren für die Großen auf, lassen sie an der Sprossenwand hangeln oder sie auf rote Kreise und gelbe Quadrate springen. Bewußt verbinden wir so verschiedene Bildungsbereiche. So ist Sport auch Sprachförderung, wenn wir z.B. den Kindern die Übungen erklären oder sie danach fragen, wie es ihnen geht. Und nicht immer muss es temperamentvoll zugehen. Beim Yoga lernen die Kinder in kleinen Gruppen von sechs oder sieben, sich zu entspannen, die Stille zu genießen und zu spüren, wohin sie Traumreisen führen.“

Anna Möbius und Sabine Diehn, Erzieherinnen

Das Team der Kita AbenteuerWelt bietet viele Möglichkeiten für die Entwicklung gesundheitsfördernder Verhaltensweisen und Gewohnheiten der Kinder. Neben der Bewegung (möglichst an der frischen Luft) gehören auch die Abhärtung und die Stärkung des Immunsystems dazu. Die neuen großzügig und sinnlich gestalteten Bäder laden dazu ein.

Planschend sich abhärten Planschend sich abhärten » mehr

„Die neu gestalteten Sanitärbereiche in der Kita ermöglichen neben der Körperpflege vielfältige Sinneserfahrungen. Wasser ist für die Kinder nicht nur ein Element für erste naturwissenschaftliche Experimente. Es dient auch den Kindern dazu sich abzuhärten. In einigen Gruppen sitzen die Kinder regelmäßig um die neu gekachelten Becken und stupsen ihre Füße abwechselnd in warmes oder kaltes Wasser. Dadurch wird das Immunsystem der Kinder gestärkt und die Eltern merken auch: Ihr Sprössling ist seltener krank.

Beim Mittagessen vor der Mittagsruhe oder bei anderen Übergängen im Tagesverlauf laden wir die Kinder zu kleinen Fußmassagen ein, barfuß mit ihren Zehen nach Gegenständen greifen oder die Fußgelenke rollen. Oder aber die Kinder selbst massieren sich mit den Händen oder bunten Noppenbällen, wie sie es auch im Yoga lernten. Oft sind das nur kleine Momente, für die Kinder aber bereits bekannte und auch beliebte Rituale. Sie unterstützen sie, sich selbst besser zu kennen und sich in ihrer eigenen Haut wohl zu fühlen.“

Gabriele Sieverkropp, Erzieherin

Zu einer gesunden Lebensweise gehört auch ein gutes, gesundes Essen zu allen Mahlzeiten des Tages. Es wird in der eigenen Küche zubereitet. Ein besonderes Angebot der Kita ist das Frühstück und das Vesper. Von einem abwechslungsreichen Buffet können die Kinder jeden Morgen und am Nachmittag zwischen verschiedenen Angeboten wählen, alles ist lecker und (trotzdem) gesund.

Hier lerne auch ich, was gesund für mein Kind ist Hier lerne auch ich, was gesund für mein Kind ist » mehr

„Am Alltag meiner Tochter erlebe ich, dass diese Kita Wert auf Bewegung und Gesundheit legt. Morgens bereiten die Kinder gemeinsam mit ihrer Erzieherin ein gesundes Frühstück vor. Auf Vollkorn- oder Knäckebrot schmieren oder legen sie Käse oder fettarme Wurst und dekorieren die Schnitten mit Paprika, Gurke oder Möhre. Dazu werden ungesüßte Tees, Milch oder Wasser gereicht. Die üblichen Süßigkeiten in der Brottasche und Neid deshalb, gibt es nicht mehr. Vielmehr wird es für die Kinder zur Gewohnheit, gesund zu essen.

Das Frühstück geht auf einen Vorschlag des Küchenpersonals zurück. Sie wollten nicht länger mittags gesund kochen und doch mit Fruchtzwergen und Milchschnitte konkurrieren müssen. Im Elterncafé wurden wir Eltern gefragt, ob wir damit einverstanden und bereit wären, dafür monatlich sechs Euro zu zahlen. Außerdem erfahren wir auch auf Elternveranstaltungen mit einem Ernährungsberater, wie man bei Geburtstagsfeiern Kinder auch ohne Schokoküsse begeistern kann. Zum Essen kommt die Bewegung. Die Kinder haben nicht nur einmal in der Woche Sport. Es gibt in jedem Raum Klettermöglichkeiten sowie Schrägen und Podeste, an denen sich die Kinder erproben können. Im Laufe des Tages gehen die Kinder mehrmals raus in den großen Garten, wenn das Wetter nicht so einladend ist, dann mit der entsprechenden Kleidung. Die Bäder im Haus wurden so eingerichtet, dass die Knirpse im Becken durch warmes und kaltes Wasser plantschen und Wechselbäder zur Abhärtung nehmen können.

Meine Tochter war noch kein Jahr alt, als ich sie in die Kita brachte. Neben den vielen Angeboten ist es vor allem das enge Zusammenspiel mit den Erzieherinnen und Erziehern, das mich mit ruhigem Gewissen zur Arbeit gehen lässt. Ich merke einfach, meine Tochter ist in dem Haus gut aufgehoben.“

Dorett Sedlaczek, ehemalige Mutter

Im gemeinsamen Bemühen um die Entwicklung und das Wohlbefinden jedes Kindes betrachten die Erzieherinnen und Erzieher die Eltern als die wichtigsten Verbündeten. Mit ihnen sprechen sie in regelmäßigen Gesprächsrunden über die Entwicklungsschritte der Kinder. Eltern sind als Experten ihrer Kinder eingeladen, den Kita-Alltag zu bereichern und sich mit ihren Ideen und Fähigkeiten an der Weiterentwicklung der Kita zu beteiligen. Sie können durch Fotos, Dokumentationen und Videos das Geschehen in der Kita mitverfolgen. Das neu entstandene Zentrum der Einrichtung, dient auch als ein Ort der Begegnung und Kommunikation der Eltern miteinander.

Im “Elterngarten” der Kita können sich Mütter und Väter mit ihren Kindern bereits vor dem Eintritt in die Einrichtung treffen. Dazu öffnet die Kita immer montags von 9.00 bis 10.30 Uhr ihre Räume. Die Kinder und Eltern haben die Möglichkeit, erste Eindrücke über das Leben in der Kita zu gewinnen.

Zusätzliche Angebote:

  • musikalische Früherziehung für Kinder ab anderthalb Jahren
  • Yoga
  • offenes Sportangebot

Annette Pfauder, die Kita-Leiterin, über eine Besonderheit ihrer Kita:
„Die offene Arbeit in der AbenteuerWelt wird seit nun mehr 7 Jahren praktiziert, auf Grundlage der kindlichen Selbstbildungsprozesse. Somit ist es uns wichtig, dass das Kind selbst mit seiner Neugierde, seinem Forscherdrang, seinem Willen und seinen Fragen lernt die Welt zu verstehen und zu begreifen.

Wir als Pädagogen sehen den gesamten Tagesablauf als ein Angebot für das Kind und bieten dafür anregungsreiche Räume und Materialien im sozialen Kontext mit anderen Kindern. Gemeinsam reflektieren wir in unserem Team den erreichten Arbeitsstand und optimieren ihn entsprechend der aktuellen Begebenheiten.

Alle Abenteurer, sowohl die Pädagogen als auch die Kinder, sind und bleiben in Bewegung.“



Evaluationsbericht

Hier finden Sie die Externe KiQu-Evaluation als Kurzbericht.
» Als PDF ansehen/downloaden

Grundsätzlich hat die Externe KiQu-Evaluation - als Instrument der Qualitätsentwicklung - zum Ziel, den aktuellen Entwicklungsstand der Kita hinsichtlich der Umsetzung des Berliner Bildungsprogramms darzustellen sowie Verbesserungspotentiale unter Einbeziehung der kita- und trägerspezifischen Rahmenbedingungen zu ermitteln.

Durch die fachliche und unabhängige Einschätzung der Externen KiQu-EvaluatorInnen kann das Kita-Team darin unterstützt werden, die eigenen Maßstäbe zu überprüfen sowie „blinde Flecken“ zu erkennen.